Gendersensible Berufsorientierung

Der bereits im Kindesalter beginnende Prozess der beruflichen Orientierung wird in starkem Maße von Geschlechternormen im familiären sowie (vor-)schulischen Umfeld und Rollenvorbildern geprägt. Die systematische Einschränkung in der Wahrnehmung vieler Jugendlicher auf einige wenige Berufe wird durch das gesellschaftliche Prestige bestimmter Berufe und fehlende Kenntnisse über das Ausbildungssystem und die Vielzahl der Ausbildungsberufe noch verstärkt.

Ikubiz möchte die am Mannheimer Übergangsmanagement beteiligten Schulen in der beruflichen Orientierung junger Menschen unterstützen und die Jugendlichen zielgerichtet beim Berufswahlprozess in der Sekundarstufe begleiten. Inhärentes Thema ist der Faktor „Gender“. Die Jugendlichen sollen erkennen, dass geschlechtliche Zuschreibungen keiner natürlichen Differenz von Männern und Frauen, sondern überwiegend sozialen Konstruktionen und gesellschaftlichen Normen entsprechen. Stereotypisierungen sollen aufgedeckt und reflexiv behandelt werden.

Ziele

  • Erweiterung des Berufswahlspektrums der Schülerinnen und Schüler über die traditionellen Männer- und Frauenberufe hinaus
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung sowie kommunikativer, sozialer und personaler Kompetenzen
  • Schaffung einer Grundlage der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler, auf welche die Ausbildungslotsin bzw. der Ausbildungslotse in Klasse 9 und 10 aufbauen kann

Rahmen

  • Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 und 8
  • 2 Schulstunden pro Woche/ein Schulhalbjahr
  • Das Seminarangebot für Mädchen wird durch eine Mitarbeiterin des ikubiz, das der Jungen von einem Mitarbeiter des ikubiz umgesetzt. Eine Lehrkraft unterstützt und begleitet die Seminare.

INHALT

Modulkatalog mit flexibel einsetzbaren Bausteinen in den Bereichen:

  • Kompetenzfeststellung und –erweiterung
  • Informationsmanagement
  • Entscheidungsmanagement
  • Bewerbungsmanagement

Christiane Eck

Lortzingstr. 3
68169 Mannheim
Telefon: 0621 16797556

Finanzierung: